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Forschungsübersicht

Sowohl Mobiltelefone als auch Basisstationen geben im Betrieb schwache Funksignale ab. Deshalb taucht die Frage auf, ob und wenn ja, welche Effekte diese Funkwellen auf die Gesundheit der Nutzer und der Öffentlichkeit im ganzen haben könnten. Die nachfolgende Information vermittelt einen Überblick über den aktuellen Stand der RF Forschung und bietet Internetlinks zu den wichtigsten Informationsquellen, um offene Fragen zu beantworten.

Welchen Standpunkt vertritt die Weltgesundheitsorganisation (WHO)?

‘Im Bereich der biologischen Auswirkungen und medizinischen Anwendungen nichtionisierender Strahlung wurden in den letzten 30 Jahren ca. 25.000 Artikel veröffentlicht. Auch wenn einige der Meinung sind, dass diesbezüglich mehr Forschung notwendig sei, so sind die wissenschaftlichen Erkenntnisse in diesem Bereich dennoch umfassender als bei den meisten Chemikalien. Auf der Grundlage jüngster ausführlicher Überprüfungen der wissenschaftlichen Literatur ist die WHO zu dem Schluss gekommen, dass gegenwärtig kein Nachweis bezüglich gesundheitlicher Auswirkungen aufgrund der Exposition von geringen elektromagnetischen Feldern erstellt werden kann. Dennoch gibt es einige Wissenslücken bezüglich der biologischen Folgen, die noch erforscht werden müssen.’
Quelle: http://www.who.int/peh-emf/about/WhatisEMF/en/index1.html
Bitte beachten: Die von der WHO genannte Zahl veröffentlichter Artikel enthält Zusammenfassungen und andere Artikel über ELF – die hier nicht behandelt werden.


Welche Forschungsaktivitäten wurden bis jetzt durchgeführt ?

Derzeit gibt es mehr als 1400 von Experten geprüfte Veröffentlichungen zu biologischen und gesundheitlichen Effekten von RF Feldern


Art der Forschungsstudie

Läuft noch1

Berichtet, aber nicht veröffentlicht1

Veröffentlicht2

Epidemiologie

39

7

215

Humanstudien

61

18

139

In vitro

59

32

376

In vivo

54

33

725

Gesamt

213

90

1455

Fußnote:
1. From WHO Database
2. From IEEE Database.
Beide Datenbanken sind auf der WHO Website abrufbar: http://www.who.int/emf

Das MMF selbst unterstützt ein Forschungsprogramm, das oft in Verbindung mit nationalen und internationalen Gesundheitsagenturen unternommen wird. Klicken Sie auf MMF Forschungsprogramm in der Navigationsleiste, um die Details dieses Programms anzusehen.

Zu welchen Schlussfolgerungen sind die Expertengruppen gekommen?

Nationale und internationale unabhängige Expertengruppen bewerten seit 12 Jahren jährlich die verfügbare Literatur. Diese Bewertungen haben übereinstimmend ergeben, dass die wissenschaftliche Forschung keine Risiken für die öffentliche Gesundheit durch am Wohnort gelegene Mobiltelefonstationen, die Telefone selbst oder andere Funkwellen, die innerhalb der international akzeptierten Expositionsrichtlinien arbeiten, gezeigt hat.
Scientific Committee on Emerging and Newly Identified Health Risks (SCENIHR)
„Funkfrequenzen
Seit 2001 das Gutachten angenommen wurde, hat es umfangreiche Forschung zur Frage möglicher Gesundheitseffekte durch die Exposition mit Funkfrequenzen niedriger Intensität gegeben, die epidemiologische, in vivo und in vitro Studien einschliessen. Insgesamt konnte unterhalb der 1998 festgelegten Grenzwerte von ICNIRP (International Committee on Non-Ionizing Radiation Protection)  kein Gesundheitseffekt nachgewiesen werden. Jedoch sind die Daten für eine Bewertung insbesondere von Langzeitexpositionen mit niedriger Intensität limitiert.“
Quelle: Opinion on Possible effects of Electromagnetic Fields (EMF) on Human Health, März 2007 (Eigenübersetzung)

Expert Group on Health Effects of Electromagnetic Fields, Department of Communications, Marine and Natural Resources.

“Bis jetzt wurden weder kurz- noch langfristige Gesundheitseffekte aufgrund der Exposition von Funksignalen von Mobiltelefonen oder Basisstationen gefunden. Funksignale wurden nicht als Verursacher von Krebs identifiziert. Allerdings gibt es noch nicht abgeschlossene Forschung, um zu untersuchen, ob es glaubhafte subtile und von Krebs zu unterscheidende Effekte auf Kinder und Jugendliche gibt. Die Resultate dieser Untersuchungen werden zu gegebener Zeit berücksichtigt.“
Quelle: Health Effects of Electromagnetic Fields. März 2007, Irland.



Rezensionen unabhängiger Experten

Internetreferenzen

National Radiological Protection Board (NRPB): 1993, 1999, 2004

http://www.nrpb.org

The International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection (ICNIRP): 1996, 1998

http://www.icnirp.de

Royal Society of Canada: 1999, 2001

http://www.rsc.ca

UK Independent Expert Group on Mobile Phones (IEGMP – Stewart Report): 2000

http://www.iegmp.org.uk

Niederländischer Gesundheitsrat: 2000, 2002, 2004

http://www.gr.nl

French Expert Group (‘Zmirou’): 2001,2003

http://www.sante.gouv.fr

Spanien– Campos electromagnéticos y salud pública (Comité de Expertos Independientes): 2001

http://www.msc.es

Deutsche Strahlenschutzkommission (SSK): 2001

http://www.ssk.de

European Committee on Toxicology, Eco-toxicology and the Environment (CSTEE): 2001, 2002

http://europa.eu.int

Swedish Radiation Protection Authority (SSI) 2002,2003

http://www.ssi.se

Norwegian Radiation Protection Authority 2003

http://www.nrpa.no

Erklärungen von Kontrollbehörden

 

United States Food and Drug Adminsitration

http://www.fda.gov/cellphones/

US Federal Communications Commission

http://www.fcc.gov/oet/rfsafety

Singapore Health Sciences Authority

http://www.hsa.gov.sg

Australian Communications Authority

http://www.aca.gov.au

Japanese Ministry of Public Management, Home Affairs, Posts and Telecommunications

http://www.soumu.go.jp

 

 

 

 

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