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Details über MMF-Forschungsprogramme
Internationale Fall-Kontroll-Studien zur kanzerogenen Wirkung des Einsatzes
von Mobiltelefonen.
Bei der INTERPHONE-Studie handelt es sich um eine bedeutende multinationale
Fall-Kontroll-Studie, die von der der Weltgesundheitsorganisation (WHO) angehörigen
International Agency for Research into Cancer (IARC) koordiniert wird. Das gesamte
Projekt beinhaltet verschiedene nationale Studien in den jeweiligen teilnehmenden
Ländern sowie eine abschließende Gesamtbewertung (Metaanalyse). Die
teilnehmenden Länder lauten Australien, Kanada, Dänemark, Finnland,
Frankreich, Deutschland, Israel, Italien, Japan, Neuseeland, Norwegen, Schweden
und das Vereinigte Königreich. Zur Förderung der Möglichkeiten,
ein – insofern vorhandenes – Risiko auch wirklich feststellen zu
können, sind die Studien im Wesentlichen auf Tumore bei relativ jungen
Menschen (Altersgruppe der zwischen 30- und 59-Jährigen, die vor 5 –
10 Jahren zu den häufigsten Mobiltelefonnutzern zählten) sowie auf
die Regionen in den teilnehmenden Ländern ausgelegt, in denen Mobiltelefone
am längsten und am meisten verbreitet sind.
Höchstes Ziel dieser Studien ist es, Aufschluss darüber zu geben,
ob von den elektromagnetischen Feldern von Mobiltelefonen ein Krebsrisiko ausgeht.
Ein zweites Ziel der Studien besteht darin, das Verhältnis zwischen diesen
Krankheiten und einer Reihe potenzieller ökologischer und endogener Risikofaktoren
zu ermitteln. Es wird davon ausgegangen, dass diese Studien rund 6000 Fälle
von Gliomen (Gehirngeschwulsten) und Meningiomen (Gehirnhautgeschwulsten) (sowohl
gut- als auch bösartig), 1000 Fälle von Akustikusneurinomen (Nervenfasergeschwulsten),
600 Fälle von Parotis-Karzinomen (Ohrspeicheldrüsenkrebs) und rund
10000 Kontrollen umfassen werden. Die ersten Ergebnisse der Studie werden Ende
2004 erwartet.
Bislang veröffentlichte Ergebnisse entnehmen Sie bitte dem englischsprachigen
Teil dieser Internetseite.
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